Fortbildung:
Soziale Arbeit in der Psychotherapie

Informationen zur Fortbildung


Dozent:in

Die Fortbildung wird von Berit Kempe geleitet.

Datum/Zeit

18.09.2026 von 16:00 Uhr bis 19:00 Uhr.

Veranstaltungsort

Online

Kosten

50,00 €

Fortbildungspunkte

Sie erhalten für die Teilnahme an diesem Seminar 5 Fortbildungspunkte.

Kursinhalt der Fortbildung


Ziele der Veranstaltung

  • Psychosoziale Problemlagen von Patient:innen besser einschätzen und gezielt passende Unterstützung vermitteln können

Inhalte

  • Soziale Problemlagen von Patient:innen und ihr Einfluss auf den therapeutischen Prozess
  • Unterstützungsmöglichkeiten jenseits der medizinischen und psychotherapeutischen Behandlung
  • Psychosoziale Angebote, Beratungsangebote und Zugangswege
  • Einführung in Grundlagen des Umgangs- und Sorgerechts

Methoden

  • Vortrag
  • Fallarbeit im Plenum
  • Besprechung von Fallkonstellationen der Teilnehmenden


    Anmeldung zur Fortbildung


    Sie melden sich für folgende Fortbildung an:


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    So funktioniert die Anmeldung

    Tragen Sie Ihre persönlichen Daten ein.

    Nach dem Absenden erhalten Sie eine Bestätigung per E-Mail.

    Die Vergabe der Plätze erfolgt in der Reihenfolge der eingegangenen Anmeldungen.
















    Bei Nutzung eines Fortbildungsgutscheins ist zu beachten, dass dieser dem MAPP-Institut vor Rechnungsstellung im Original übermittelt werden muss.

    Anmeldung

    Mit dem Erhalt Ihrer Anmeldebestätigung ist die Anmeldung verbindlich, und die Kursgebühr wird Ihnen in Rechnung gestellt.Die Preise für die Teilnahme finden Sie, sofern nicht anders ausgewiesen, in unserem Fortbildungsangebot.

    Rücktrittsregelung

    Ein Rücktritt ist bis spätestens 4 Wochen vor Veranstaltungsbeginn kostenfrei möglich (soweit nicht anders angegeben). Bei späterem Rücktritt wird die gesamte Teilnahmegebühr einbehalten. Vermitteln Sie uns eine Ersatzperson oder besteht auf unserer Seite eine Warteliste, aus der Teilnehmer:innen nachrücken können, fällt lediglich eine Bearbeitungsgebühr von 30,00 € an. Ihren Rücktritt geben Sie uns bitte schriftlich bekannt.

    Absagen durch das Institut

    Bitte beachten Sie: Es kann zu kurzfristigen Absagen kommen, wenn Dozierende erkranken. In diesem Fall erstatten wir Ihre Teilnahmegebühren in voller Höhe zurück. Weitere Kosten (z. B. Reise, Unterkunft) erstatten wir nicht. Aus diesem Grund empfehlen wir, bei der Buchung auf kurzfristig stornierbare Angebote zurückzugreifen. Absagen sowie Anmeldungen für Fortbildungen und Zusatzqualifikationen werden nur schriftlich entgegengenommen.

    Umbuchung im Krankheitsfall

    Im nachgewiesenen Krankheitsfall ermöglichen wir Ihnen eine kostenfreie Umbuchung in den Nachfolgetermin. Sollten Sie diesen Nachholtermin nicht wünschen oder wahrnehmen können, wird Ihnen die komplette Teilnahmegebühr in Rechnung gestellt.

    Veranstaltungsort und Anerkennung

    Die Veranstaltungen finden in der Regel in den Seminarräumen des MAPP-Instituts in Magdeburg statt. Raumhinweise erhalten Sie vor Ort. Alle unsere Fortbildungen und Zusatzqualifikationen sind durch die OPK zertifiziert und damit bundesweit anerkennungsfähig.

    Datenschutz


    Ja, ich bin damit einverstanden, dass meine personenbezogenen Daten zur Kursanmeldung, -durchführung und -abrechnung erhoben, verarbeitet und genutzt werden dürfen. Diese Einwilligung kann jederzeit widerrufen werden. Meine datenschutzrechtlichen Belange werden ohne Einschränkung gewährleistet. Eine Übermittlung meiner Daten an Dritte erfolgt nicht – außer im Rahmen der Kursdurchführung, z. B. an Dozent:innen. Die vollständige Datenschutzerklärung kann jederzeit online eingesehen werden.

    Warum Soziale Arbeit für Psychotherapeut:innen relevant ist

    Psychische Erkrankungen entstehen selten im Vakuum und sie lassen sich auch nicht losgelöst von den Lebensbedingungen der Betroffenen behandeln. Für approbierte psychologische Psychotherapeut:innen und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut:innen gehört es zum Praxisalltag, dass Patient:innen neben ihrer psychischen Erkrankung auch soziale Problemlagen mitbringen, die den Therapieverlauf erheblich beeinflussen können. Auch Psychotherapeut:innen in Ausbildung begegnen dieser Schnittstelle früh, spätestens dann, wenn Diagnostik und Behandlungsplanung auf Lebensrealitäten treffen, die über die Therapiestunde hinausreichen. Diese Fortbildung vermittelt das Handwerkszeug, um soziale Kontextfaktoren in der Psychotherapie systematisch zu berücksichtigen.

    Soziale Problemlagen erkennen und einordnen

    Wohnungslosigkeit, Arbeitslosigkeit, familiäre Konflikte, soziale Isolation, rechtliche Unsicherheiten: soziale Belastungen treten in der psychotherapeutischen Praxis in vielen Formen auf. Sie sind häufig nicht Thema der Behandlung im engeren Sinne, stehen ihr aber oft im Weg: Wer in einer akuten Lebenskrisen steckt oder mit der Bewältigung belastender Situationen überlastet ist, hat begrenzte Kapazitäten für therapeutische Veränderungsprozesse. Das diagnostische und therapeutische Vorgehen sollte diese sozialen Aspekte daher nicht ausblenden, sondern gezielt berücksichtigen. Die Fortbildung gibt einen strukturierten Einblick in typische soziale Problemkonstellationen und zeigt, wie spezifische Belastungen erkannt, eingeordnet und im therapeutischen Rahmen angemessen adressiert werden können.

    Psychosoziale Angebote kennen und vermitteln

    Psychotherapeut:innen müssen keine sozialpädagogischen Fachkräfte sein aber sie profitieren davon, zu wissen, welche Unterstützungsangebote es gibt und wie Patient:innen daran gelangen. Die Fortbildung vermittelt einen praxisnahen Überblick über relevante Einrichtungen und Anlaufstellen: von der Suchtberatung über sozialpädagogische Familienhilfe und Familienberatung bis hin zum sozialpsychiatrischen Dienst. Neben den Angeboten selbst geht es auch um Zugangswege und Abläufe, also darum, wie Beratung und professionelle Unterstützung konkret in die Begleitung von Patient:innen integriert werden kann. Wer weiß, wo und wie Hilfe verfügbar ist, kann gezielter vermitteln und entlastet damit sowohl die Patient:innen als auch den eigenen therapeutischen Prozess.

    Umgangs- und Sorgerecht in der therapeutischen Praxis

    Rechtliche Rahmenbedingungen sind in der Psychotherapie selten das zentrale Thema und dennoch können Grundlagenkenntnisse im Umgangs- und Sorgerecht den Unterschied machen. Besonders für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut:innen und angehende KJP ist dieses Wissen praxisrelevant: Wenn Elternteile im Konflikt stehen, Sorgerechtsregelungen unklar sind oder Kinder zwischen verschiedenen Lebenswelten pendeln, berührt das unmittelbar die therapeutische Arbeit. Die Fortbildung vermittelt rechtliche Grundlagen, die helfen, solche Konstellationen einzuordnen und den Behandlungsverlauf entsprechend zu gestalten – ohne juristische Tiefe, aber mit dem nötigen Orientierungswissen für die Psychotherapie.

    Anmeldung und nächste Schritte zur Fortbildung 2026

    Die Anmeldung zur Fortbildung erfolgt über das Formular auf dieser Seite. Da die Veranstaltung im Online-Format stattfindet, sind die Plätze dennoch begrenzt – ein guter Austausch unter den Teilnehmenden hat Priorität. Eine rechtzeitige Anmeldung ist daher empfehlenswert. Die Fortbildung findet im September 2026 online über Microsoft Teams statt und wird von Berit Kempe geleitet, Dipl. Sozialarbeiterin/Sozialpädagogin. Approbierte Psychotherapeut:innen erhalten 5 Fortbildungspunkte; Ausbildungsteilnehmende können die Veranstaltung mit 5 Unterrichtseinheiten für die Freie Spitze anrechnen lassen. Die Fortbildung ist damit nicht nur fachlich relevant, sondern leistet auch einen konkreten Beitrag zur beruflichen Weiterentwicklung in der Psychotherapie.